Modellprojekt 5 im Modellprogramm zur Digitalisierung bildgebender Verfahren
und Bildkommunikation der Krankenhäuser des Freistaates Sachsen
 

Ziele

  1. Verbesserung der Notfallversorgung im ländlichen Raum der ostsächsischen Grenzregion unter Anwendung internationaler Standards in der IT
  2. Untersuchungen zur Umstrukturierung des radiologischen Bereitschaftsdienstes:
  • Erhöhte Präsenz des Fachgebietes Radiologie bei limitierter Anzahl von Fachärzten
  • Verbesserung des Notfallmanagements zwischen den Krankenhäusern durch schnelleren Datenaustausch
  • höhere Qualität der medizinischen Notfalldiagnostik und -therapie
  • schnellere Verfügbarkeit von evtl. vorhandenen Voruntersuchungen

Vorteile

  • Aus medizinischer Sicht:
    • Verkürzung des therapiefreien Intervalles bei Notfallpatienten
    • Reduzierung der Strahlenbelastung
      • keine Fehlbelichtungen: Fehlerrate 3-15 %
      • niedriger Dosierbedarf bei digitaler Lumineszenzradiographie DLR
    • Verfügbarkeit von radiologischen Bildern unabhängig vom Entstehungsort
      • ständiger Bild- und Dokumentenzugriff auf alle Patienten und deren Voruntersuchungen eines oder mehrerer Krankenhäuser
    • Sichere Archivierung
      • eindeutige Verknüpfung von Bild und Befund, keine Verluste von Bildern
    • Bildkommunikation zur Konsultation und Expertenberatung
      • schnellere Bild- und Befundübermittlung, Zweitmeinung
    • Reduzierung der Strahlenbelastung
      • weniger Fehlbelichtungen, Fehlerrate 3-15%
      • noedriger Dosierbedarf bei digitaler Lumineszenzradiographie DLR
  • Aus betriebswirtschaftlicher und ökonomischer Sicht:
    • Ablösung des Röntgenfilmes durch Monitorbefundung
      • Verminderung der Kosten für Film- und Chemikalieneinkauf sowie deren Entsorgung
      • Vermeidung von Doppeluntersuchungen
    • Optimierung von Krankentransporten und Archivierungseinsparungen
      • Reduzierung von Verlegungen und Rettungsflügen
      • Senkung der Archivierungskosten
 
   
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