Modellprojekt 5 im Modellprogramm zur Digitalisierung bildgebender Verfahren
und Bildkommunikation der Krankenhäuser des Freistaates Sachsen
 

Bildbefundung

 

  • Im RIS wird vom Radiologen in der Befundmappe die zu befundende Untersuchung bzw. eine Liste zu befundender Untersuchungen aufgerufen. Danach öffnen sich automatisch die zu dieser Untersuchung gehörenden Bilder und die dazugehörigen (sofern vorhanden) Voruntersuchungen (prefetching).
  • Auf dem Bild sehen Sie Herrn Chefarzt Dr. Gerlach bei der Bildbefundung am Arbeitsplatz Befundworkstation. Unmittelbar daneben steht der Monitor des RIS-Arbeitsplatzes.
  • In seiner linken Hand hält er ein Mikrofon mit dem er den Befundtext generiert. Dabei wird eine Wave-Datei erzeugt, die durch Integration des Diktiersystems in das RIS automatisch mit der Untersuchung des Patienten gekoppelt ist. Unmittelbar nach Beendigung des Diktates steht dieses den Schreibarbeitskräften zur Verfügung. Seine Sekretärin kann dann den Befund abhören und im MS-Word schreiben. Dabei wird das Diktat bei Aufruf des Patienten automatisch geöffnet. Alternativ kann der Befund auch vom Radiologen selbst geschrieben werden.
  • Nach der Erstellung des Befundes und Fehlerkorrektur wird der fertige Befund vom Radiologen freigegeben und digital signiert (siehe HPC). Mit einem Mausklick in der Befundmappe wird der Prozeß gestartet, im Signaturtool wird mit einem weiteren Klick die Signatur ausgelöst. Der freigegebene Befund ist nicht mehr änderbar. Im Moment der Befundfreigabe und Signatur erfolgt die Übergabe via Schnittstelle an die EPA und steht sofort dem Kliniker zur Verfügung. Ein Ausdruck des Befundes ist ebenso möglich.


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