Modellprojekt 5 im Modellprogramm zur Digitalisierung bildgebender Verfahren
und Bildkommunikation der Krankenhäuser des Freistaates Sachsen
 

Bildverteilung extern

 

Die externe Bildverteilung dient dazu, sich eine zweite Meinung (second opinion) von einem Spezialisten einzuholen bzw. akute Fälle, die im eigenen Haus nicht ausreichend behandelt werden können, einem entsprechenden Behandlungszentrum vorzustellen (z.B. Hirnblutung - Konsultation einer neurochirurgischen Einrichtung).
Unsere Kliniker und die externen Spezialisten entscheiden auf Basis der vorliegenden Bildinformationen, ob eine Verlegung notwendig ist. Dies verbessert die Therapie des Patienten und senkt die Kosten.
Die Spezialisten sitzen in der Universitätsklinik Dresden, im Städt. Krankenhaus Dresden Friedrichstadt und im Klinikum Görlitz.
Im Klinikum Görlitz können die Bilder von einem Webserver aus von allen Fachrichtungen abgerufen werden. Die Radiologen oder MTRA wählen die Bilder/Serien aus und stoßen den Sendevorgang manuell an.

Zwischen den beiden Krankenhäusern Löbau und Zittau erfolgt die Übertragung der Bilder über eine 2 MBit-Standleitung.
Die anderen Partner sind mit einer ISDN-Leitung (Kanalbündelung) angeschlossen. Die Bandbreite beträgt damit 128 KBit/Sekunde.
Die Übertragung erfolgt im DICOM Format. Damit sind die eingesetzten PACS-Systeme herstellerunabhängig.


 
   
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